21. Juli 2019

Stranger Things - Finsternis von Adam Christopher

Ich glaube so oft wie ich schon erwähnt habe, dass ich Stranger Things liebe, kommt es euch bestimmt schon aus den Ohren raus. Aber nach der letzten Staffel brauchte ich unbedingt Nachschub und besonders nach diesem Ende brauchte ich Hopper für meine Seele. Ich möchte mich ganz herzlich beim Penguin Verlag bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt haben.

Außerdem möchte ich mich bei Svenja von Tophinvelaris bedanken, mit der ich das Buch als Buddy-Read gelesen habe. Es hat wirklich Spaß gemacht sich immer wieder auszutauschen und ich möchte unbedingt mehr mit anderen und euch gemeinsam lesen.


Informationen

Autor: Adam Christopher
Verlag: Penguin Verlag
Genre: Mystery/Thriller
Seiten: 528 Seiten
Erscheinungsdatum: 18 Juni 2019
Preis: 15.00 Euro
ISBN: 978-3-328-10491-9

Meinung

In diesem Buch erfahren wir mehr über Hoppers Vergangenheit in New York. Dort steht er mit seiner Partnerin Rosario Delgado vor einem Mordfall - oder besser gesagt einer Mordserie. Doch gerade als sie dem Täter immer mehr auf die Schliche kommen passieren komische Sachen.

Aber wir erfahren nicht nur viel über seine Vergangenheit. Die Geschichte wird nämlich von Hopper selbst erzählt, den dieser erzählt sie Eleven und so bekommen wir auch noch kleine Einblicke in das gemeinsame Leben der beiden.
Ich fand es sehr toll, dass wir auch Einblicke in ihr Leben bekommen. Hopper und Eleven sind auch einfach meine liebsten Charaktere in der Serie.

Die Mordserie, in der es sich um brutale Ritualmorde handelt, war sehr spannend. Ich wollte immer mehr lesen und es hat richtig Spaß gemacht den Fall gemeinsam mit Hopper und Delgado aufzudecken. Ich hätte aber niemals damit gerechnet was für eine interessante Wendung der Fall nahm. Dieses Buch war einfach nur fesselnd.

Hopper war einfach nur toll, aber manchmal hatte ich das Gefühl es war nicht ganz der Jim Hopper, den wir aus der Serie kennen. Klar kann es daran liegen, dass das Buch in der Vergangenheit spielt und viel in der Zwischenzeit passiert ist aber irgendwie gab es ein paar Situationen, in denen ich ihn nicht wieder erkannt habe.
Die kleinen "Auftritte" von Eleven fand ich richtig süß. Sie hinterfragt einfach alles und bringt Hopper das ein oder andere mal zum verzweifeln.
Ich mochte auch sehr Hoppers Familie. Diane und seine kleine Tochter waren auch super dargestellt. Wenn man aber weiß was passiert, hat man immer diesen traurigen Hintergedanken, wenn sie auftauchen.
Aber wenn ich am meisten mochte, war Delgado. Sie bringt richtig Schwung in die Geschichte und zusammen mit Hopper waren sie ein echtes Team. Ich fand es auch sehr gut, dass man mal gesehen hat wie schwer es für Frauen in dieser Zeit war.

In Suspicious Minds von Gwenda Bond hatte mir ja dieses Feeling gefehlt, was besonders in der Serie stark zum Ausdruck kommt. In Finsternis hatten wir deutlich mehr von der Zeit, in der das Buch spielt. Die 70er Jahre sind wirklich eine interessante Zeit und besonders, dass das Buch auch noch in New York spielt waren genial.

Der Schreibstil von Adam Christopher war sehr gut. Ich fand ihn flüssig und eher locker aber dennoch sehr fesselnd, dass ich am liebsten immer weiter gelesen hätte. Ich werde mir mal seine anderen Bücher anschauen, denn da waren einige dabei die auch wirklich spannend geklungen haben.

Fazit

Wenn ihr Stranger Things mögt und vor allem an der Geschichte von Hopper interessiert seit, kann ich euch dieses Buch nur ans Herz legen. Für alle die nach Staffel 3 ein Loch im Herzen haben, kann Finsternis vielleicht ein bisschen helfen. Von mir gibt es 4,5 Sterne
und nochmal vielen Dank an den Penguin Verlag, für dieses Rezensionsexemplar und an Svenja, die dieses Buch mit mir gemeinsam gelesen hat.

Hiermit kennzeichne ich diesen Post als Werbung, da es sich um ein Rezensionsexemplar handelt.

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