29. Juli 2019

Das Kartenhaus - Macht ist ein gefährliches Spiel von Christina Alger

Ich liebe Thriller aber dieses Jahr habe ich noch nicht viele gelesen und wenn dann haben sie mich nicht überzeugt (Ausnahme ist Passagier 23). Das Kartenhaus geht eher in die Richtung Politik und Banken, aus diesem Grund war ich etwas skeptisch, aber der Klappentext war so interessant. Vielen lieben Dank an den Penguin Verlag und an das Bloggerportal, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugesendet haben.


Informationen

Autorin: Christina Alger
Genre: Thriller
Verlag: Penguin Verlag
Seiten: 448 Seiten
Preis: 10.00 Euro
ISBN: 978-3-328-10419-3

Inhalt

Genf: Als Annabel erfährt, dass ihr Ehemann bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist, ist sie am Boden zerstört. Die Umstände sind mysteriös. Was hatte Matthew, der als Banker in Genf arbeitete, in London zu tun? Wer war die junge Frau, die als einzige mit ihm in der Maschine saß? Und warum sagt Annabel niemand die Wahrheit?

Paris: Mitten in der Nacht erhält die Journalistin Marina den Anruf eines Kollegen, der sie bittet, geheime Informationen über eine Schweizer Bank zu beschaffen. Am Morgen nach dem Telefonat ist er tot. Marinas Recherchen führen zu den mächtigsten Männern der Welt und zu einem Flugzeugabsturz in den Alpen...


Meinung

Wie schon oben erwähnt geht es in Das Kartenhaus viel um Banken, Politik und Macht. Ich war daher eher skeptisch was das Buch angeht, aber gleichzeitig war ich auch super gespannt, da der Klappentext sehr interessant klang. Lasst euch schon mal sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.


Der Anfang war sofort richtig interessant, da wir direkt ins Geschehen geschmissen werden. Es ist einfach super spannend und nach ein paar Seiten war ich in der Geschichte drinnen. Mit was ich aber etwas Probleme hatte, waren die vielen Begriffe, die mit der Bank zu tun hatten. Es war sehr modern und die technischen Begriffe haben mir nicht viel gesagt. Jedoch habe ich dann ab und zu mal nachgeschaut.

Wir bekommen abwechselnd die Sichten von Annabel und Marina (am Ende kommt auch noch eine dritte Sichtweise hinzu). Man hat also einmal die Journalistin, die am liebsten klären möchte wer ihren Chef ermordet hat und von der Ehefrau, die ihren Mann durch einen Unfall verloren hat. Beide Frauen fand ich unglaublich stark und besonders Marina hat die Dinge schnell in die Hand genommen. Annabel war da etwas zaghafter, was ich aber auch verstanden habe, da sie nicht wirklich viel mit Intrigen zu tun gehabt hatte.
Wenn wir gerade mal von Intrigen sprechen, in diesem Buch konnte man wirklich niemanden trauen und unerwartete Personen wurden plötzlich zu Freunden.
Ich konnte mich richtig in Annabel und Marina hineinversetzten, obwohl ich noch nie in so einer Situation gesteckt habe.

Die Spannung hält das ganze Buch über an und zum Ende hin wird es noch fesselnder. Dort erfährt man dann so langsam wie verstrickt die gesamte Situation ist und in welcher Gefahr unsere Protagonistinen stecken.
Das Ende haut dann nochmal richtig rein und ich war echt baff.

Der Schreibstil hat mir auch sehr gefallen, außer den vielen Fachbegriffen fand ich den Stil flüssig und locker.

Fazit

Wenn ihr mal einen etwas anderen Thriller lesen wollt, kann ich euch das Kartenhaus nur empfehlen. Es ist spannend, fesselnd und mitreißend. Von mir gibt es 4,5 Sterne und nochmal danken an den Penguin Verlag für dieses Rezensionsexemplar.

Hiermit kennzeichne ich diesen Post als Werbung.

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